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Eine Antenne empfängt und sendet elektromagnetische Wellen gleichermaßen gut. Die Zuleitung sollte den gleichen Wellenwiderstand haben wie der Antennenanschluß, sonst wird ein Teil der Energie reflektiert. Der Wellenwiderstand läßt sich transformieren. Quelle, Zuleitung und Antenne müssen alle entweder symmetrisch oder unsymmetrisch sein, da sonst Massestrom fließt, welcher die Antennenwerte stark beeinflußt, was auch Rückwirkungen auf die Quelle hätte. Mit einem Übertrager läßt sich Symmetrierung und ggf. gleichzeitig Transformation erreichen. Vorzugsweise wird die Antenne auf Resonanz betrieben. Dadurch wird der Fußpunktwiderstand reell, d.h. kapazitive und induktive Anteile heben sich auf; der Wirkungsgrad ist dann optimal.

Eine Antenne hat immer zwei Pole. Entweder ist sie mittelpunktsymmetrisch oder geerdet oder mit Gegengewicht statt Erde. Die simpelste Antenne ist die Lambda / halbe Stabantenne. Sie kann symmetrisch im Mittelpunkt angeschlossen werden und hat dann 73 Ohm. Oder sie wird einseitig unsymmetrisch angeschlossen und hat dann 400 Ohm. Letztere funktioniert genauso durch Influenz. Innerhalb des Strombauches kann eine Antenne mit einer Spule elektrisch verlängert werden. Dann ist sie mechanisch kürzer. Dadurch wird sie hochohmiger. Die Abstrahlung ist schlechter. Es gibt eine Reihe von Mitteln die die Richtwirkung erhöhen, vor allem Reflektoren oder Direktoren.