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Oszillator-Grundschaltung

Hochfrequenzoszillatoren


Hochfrequenz
oszillatoren sind Sinussignalgeneratoren die schwingungsfähige Systeme durch Energieverstärkung und Mitkopplung entdämpfen. In der Elektronik bestehen die schwingungsfähigen Systeme z.B. aus einem Schwingkreis mit Spule und Kondensator, einem Schwingquarz oder Laufzeitleitungen. Unterschiedliche Verstärkerelemente eignen sich zum Bau eines HF-Oszillators - alle Arten Transistoren und Röhren, sowie Dioden mit fallenden Kennlinien.

Mit einem HF-Oszillator kann man z.B. eine Senderendstufe betreiben, einen Frequenzumsetzer bauen oder Nutzenergie erzeugen. Oszillatoren befinden sich demnach vor allem in Sendern, Empfängern und Öfen.

Ein Oszillatorsignal zu erzeugen ist nicht schwer. Durch die Mitkopplung schaukelt sich die Schwingung hoch und geht mehr oder weniger in Begrenzung; dadurch verzerrt aber schon die Sinusform. Durch betriebsspannungsabhängige Kapazitäten des Transistors, durch Temperatureinfluß (vor allem auf die Kondensatoren), sowie physische Umgebungseinflüsse auf das elektromagnetische Feld kommt es zur Frequenzdrift. Schwer wird es, wenn man lieber ein frequenzstabiles reines Sinussignal haben möchte. Weitere Schwierigkeiten können bei einer anschließenden Modulation auftreten.

Entwicklung
Um die Sache zu durchblicken, ist es notwendig, anfangs einen Frequenzbereich zu wählen, der
1. gut mit dem Oszilloskop meßbar ist und
2. dessen Spulen sich sowohl leicht herstellen als auch anzapfen lassen.

Feldeffekttransistoren in Verbindung mit LC oder XC -Schwingkreisen sind dankbare Kandidaten für einfachste Lösungen. VHF-Spulen sind am einfachsten herzustellen aber VHF ist schon nicht mehr mit einfachen Mitteln darzustellen. NF-Spulen können pfeifen. In Frage kommt daher LF (30kHz ...300kHz).

Experimente ohne Frequenzzähler sind möglich, aber Zeitverschwendung.
Anfängliche Computersimulationen sollten immer experimentell bestätigt werden.